skripzz — Laufsteg für Manuskripte

Die Verlage

Liebe Besucher,

das ist skripzz. Wir stellen Manuskripte vor, die Bücher werden wollen. Dazu sollten sie aber einen passenden Verlag finden, damit es richtig gute und schöne Bücher werden. Dabei wollen wir helfen. Wir sind skripzz.

Stöbern Sie bitte.

Skripzz

 

skripzz

 

“Ein Laufsteg für manuskripte”

 

Patrick Zschocher über das Projekt skripzz20160104_212854

 

Interview

 

 

 

news:

Nach Bücherfairkaufen und Kleinfairlage.de, nun mit skripzz das dritte Projekt, das über Ihre Tätigkeit als Verleger hinaus geht. Was treibt Sie dazu?

skripzz:

Ich bin ein bisschen irre.(lacht) Nein, natürlich nicht. Bei den Projekten Bücherfairkaufen und Kleinfairlage.de geht es um mehr Fairness im Buchhandel, besonders für kleine Verlage. Da stecke ich viel Energie rein, was toll ist. Und skripzz ist da nur folgerichtig, denn die Leute die schreiben, sind ja die Ursache aller Bücher. Skripzz ist etwas das mir viel Spaß macht, skripzz ist leicht.

news:

Und bunt.

skripzz:

Na ja, so bunt nun auch wieder nicht, wenn man von dem Gelb als Grundton mal absieht. Aber ist doch schön geworden, oder?

news:

Ja. Aber was ist skripzz denn nun, was bietet es wem?

skripzz:

Skripzz ist letztlich ein hoffentlich gelungener Laufsteg für Manuskripte. Ich stelle mir das so vor, dass da Verleger und Verlegerinnen ab und zu mal stöbern, wenn sie zu einem bestimmten Thema oder in einem gewissen Genre etwas suchen. Denn es ist tatsächlich nicht so einfach, wirklich passende und auch gute Manuskripte zu finden. Hier sind ein paar richtig gute dabei. Also da kann man schon mal zugreifen.

news:

Selber schon zugegriffen?

skripzz:

Ja klar.

news:

Ist es ein Bestseller, kenne ich das Buch?

skripzz:

Nein, kein Bestseller. Leider. Das ist auch nicht so einfach. Aber vielleicht wird es ja noch. Wer die Wahrheit sagt.

news:

Heißt das Buch?

skripzz:

Ja. Es ist klein, passt in jede Tasche und liest sich einfach schön.

news:

Gut. Sie stellen aber nicht nur Manuskripte vor, sondern auch die Autoren dazu. Warum?

skripzz:

Die Autorinnen nicht zu vergessen. So wichtig die Manuskripte sind, um die es ja geht, finde ich es schon auch wichtig, dass Verleger und Verlegerinnen so eine gewisse Vorstellung von den Autoren – und Autorinnen – bekommen. Und das bekommt man sogar, wenn da nur ganz wenig steht. Obendrein sind Verleger als Besucher dieser Webseite ganz sicher in der Minderheit. Die meisten werden ganz normale Leute sein, die hier rein stolpern und sich vielleicht für Texte interessieren. Die können dann lesen und erfahren dazu etwas zu dem, der das geschrieben hat, was sie da gerade lesen. Also der Neugierde ist hier genüge getan. Und wenn das nicht reicht, können sie auch noch Kommentare abgeben – kommunizieren.

news:

Die Autorenprofile sind aber gar nicht so umfangreich.

skripzz:

Natürlich nicht, wir sind ja auch noch ganz neu. Das wird schon. Einfach immer mal reinschauen.

news:

Werde ich tun. Es geht also darum Verleger und Autoren zusammenzubringen. Auch wenn skripzz neu ist, gibt es da ja Erfahrungen. Wie oft passiert das?

skripzz:

So viele Manuskripte sind es ja noch nicht, dass da jeden Tag eines einen Verleger finden würde. Aber ich denke, in dem Jahr in dem wir das Projekt ganz ähnlich, nur eben nicht so gelb auf der Seite von Kleinfairlage.de gemacht haben, haben wir etwa ein Viertel der Manuskripte wieder löschen müssen, weil die einen Verlag gefunden haben. Vielleicht ein paar mehr oder auch weniger.

news:

Klingt doch gar nicht so schlecht. Wo wollt ihr hin mit skripzz?

skripzz:

Bekannt werden. Unheimlich bekannt. Ich fände es toll, wenn skripzz eine Plattform mit Hunderten Manuskripten und Autorenprofilen wäre, die von jeder Menge Leute aus der Verlagsbranche regelmäßig frequentiert würde, und sich auch große Erfolge einstellen würden. So froh ich aber auch jetzt schon über die kleinen Erfolge bin. Das ist ganz toll. Und ich fände es irgendwie auch super, wenn die Autoren und Autorinnen hier so ein bisschen in einen Austausch kommen. Die Voraussetzungen sind da.

news:

Gibt es eigentlich noch andere Seiten dieser Art? Man spricht ja so viel von USP und Alleinstellungsmerkmal.

skripzz:

So weit ich weiß nicht, nein. Aber es gibt natürlich jede Menge Autorenforen, die aber oft sehr weit weg von der Realität sind. Ist ja auch nicht verwunderlich, denn unser Geschäft ist ja die Fantasie. Was den OSP, ein fürchterlicher Begriff, also besser das Alleinstellungsmerkmal angeht, sind wir wieder bei den zu Anfang erwähnten Projekten Kleinfairlage.de und Bücherfairkaufen, unserem Shop zur Idee. Denn über diese Plattformen sind wir mit einigen Hundert Verlagen verbunden und haben auch die Möglichkeit, Manuskripte die hier über skripzz zu Bücher werden sollen – auch wenn das nicht über Nacht geht – bei Bücherfairkaufen zu präsentieren und zu verkaufen. Das alles gibt es ja schon. Und für mich noch ein bisschen Arbeit an skripzz.

news:

Gut, dann wünsche ich viel Erfolg und bedanke mich für das kurzweilige Gespräch.

 

 

 

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Skripzz Kolumne

 

Liebe Autoren und Autorinnnen, liebe Verleger und Verlegerinnen, liebe Besucher unserer Plattform,

wir werden an dieser Stelle immer wieder mal in loser Folge Gedanken und Erfahrungen zu den Themen Manuskripte, Bücher, Autoren, Verlage und Buchmarkt zu ´Papier´ bringen. Diese Gedanken werden höchst subjektiv sein und müssen wirklich nicht gelesen werden. Andererseits hoffen wir, und sind eigentlich (subjektiv) überzeugt davon, dass diese Gedanken ein wenig Licht auf die angesprochenen Themen werfen werden. Zudem sollten sie unterhalten. Mindestens.

Skripzz wünscht viel Vergnügen.

 

Nachtrag Verlagssuche/Leipziger Buchmesse 2017 und sonstige Eindrücke

 

Ein bei unseren Gesprächen beherrschendes Thema war die Frage, ob eine Verlagssuche leicht sei. Bei manchen Gesprächen war das sogar die Annahme.

Ich kann da nur immer wieder sagen, dass eine Verlagssuche bzw. das Finden eines/des richtigen Verlages alles andere als leicht ist, auch wenn es sicher erfolgreiche Autoren gibt, bei denen das leicht gewesen sein mag – Glück. In den meisten Fällen wird das schon eine Weile dauern und einigen Aufwand erfordern. Denn es ist schon so, dass für eine erfolgreiche Arbeit an und mit einem Buch die Beziehung zwischen Autor und Verleger ganz entscheident ist. Das gilt natürlich auch für die Zusammenarbeit zwischen Autorin und Verleger, Verlegerin und Autor oder Autorin und Verlegerin. Das ganze selbstverständlich auch zwischen Autor/in und Lektor/in. Und obendrein sollte der oder die Verleger/in eine gewisse Freude für das zu bearbeitende Manuskript mitbringen. Darum, und das habe ich so oft wiederholt, und empfinde es auch als sehr wichtig, sollte bitte der Verleger, der Lektor, die Verlegerin oder Lektorin das richtige Manuskript finden können und dürfen.

Schweife ich eigentlich gerade ab? Egal, wir bleiben ja beim Thema. Und vielleicht ist ein bisschen Abschweifen ja gar nicht so schlecht, vielleicht sogar hilfreich und/oder unterhaltsam. Kann man ja alles wieder löschen.

Erstaunlich fand ich einen ziemlich naiven Kontakt, bei dem ich gefragt wurde, wie man Autorin wird. Da war also tatsächlich jemand, offensichtlich eine Frau, die noch nicht mal eine Zeile geschrieben hatte, von einem Manuskript ganz zu schweigen, aber schon das schöne Autorenleben vor Augen hatte. Da hoffe ich nur, dass die vielen anderen Autoren/innen, die immerhin Manuskripte oder Ideen haben, wissen, dass es ziemlich selten ist, vom Schreiben leben zu können. Schaut her, ich zum Beispiel schreibe ja schon Webtexte – immerhin für meine eigenen Ideen und Projekte.

Mit was hatte ich eigentlich begonnen? Ich bitte um Entschuldigung, das war ein langer Tag.

Ach ja, die Verlagssuche und die Leichtigkeit. Dann will ich mal ein bisschen Werbung machen und dich lieber Autor und liebe Autorin bitten, all deine Kraft und Kreativität in das Manuskript zu stecken, das in deinem Kopf ist und deinem Laptop. Denn das ist dein Teil an der Arbeit an deinem hoffentlich bald erscheinendem Buch. Den Rest wird ein Verleger oder eine Verlegerin wahrscheinlich sehr gut bewältigen. Und dieser Verleger oder die Verlegerin wird dich und dein Manuskript finden. HIER BEI SKRIPZZ, dem Laufsteg für Manuskripte. Da bin ich mir sicher und bitte um ein bisschen Geduld und Vertrauen.

 

Vielen Dank. Patrick Zschocher.

 

Unsere erste Pressemitteilung:

 

Ein Laufsteg für Manuskripte

Manuskriptvorstellung wie Verleger sich das wünschen – und es einfach einfacher geht

Er ist gewöhnungsbedürftig, der Name dieser neuen, seit etwa 3 Monaten bestehenden Plattform für Manuskripte, Autoren und Autorinnen. Skripzz. Zum Glück hat ihr Gründer, Patrick Zschocher, ihr den ebenso eingängigen wie passenden Slogan ´Laufsteg für Manuskripte´ gleich noch dazu verpasst.

Passend ist er obendrein, denn wer sich die Webseite von Skripzz anschaut, findet Manuskripte im Gleichschritt wie an der Schnur aufgezogen. Allerdings nicht horizontal, sondern, wie es sich für Manuskripte gehört, schön von oben nach unten. Knallig gelb ist die Seite auch und man wird von einer Pop-Art Hostess durch Autorenprofile, Leseproben und Kategorien geführt.

So weit so gut. Warum aber sollte diese Plattform eben genau das sein, wie Verleger und Verlegerinnen, Lektoren und Lektorinnen sich die Manuskriptvorstellung wünschen?

Da kommt es zu pass, dass der Gründer von Skripzz selbst Verleger ist.

Die normale Sichtung von Manuskripten, die Verlage ja in großer Zahl zugeschickt bekommen, nimmt oft so viel Zeit in Anspruch“, sagt Patrick Zschocher vom Einbuch Verlag, „dass, wenn man die ernsthaft und konstant betreiben wollte, kaum noch Zeit für unsere eigentliche Arbeit bliebe. Für mich kann ich sagen, dass, wenn mein Verlagsprogramm steht, ich mir nicht mehr die Zeit nehmen kann, mir vorgestellte Manuskripte anzuschauen. Leider, wie ich sagen muss, denn so gehen mir bestimmt einige gute Texte verloren.“

Ähnlich ginge es natürlich auch in anderen Verlagen zu, wo man Manuskripte in Masse bekomme, aber leider nur ganz wenige passende. Und da will Skripzz nun eingreifen und es den Autoren und Autorinnen leichter machen, den für ihr Manuskript richtigen Verlag zu finden. Genauer gesagt, sich von dem passenden Verlag finden zu lassen.

Autoren und Autorinnen bekommen hier ein persönliches Profil mit Leseprobe und Exposé, das dem passenden Genre zugeordnet wird. Dort können nun Verleger und Lektoren gezielt suchen und hoffentlich auch fündig werden. Denn, nur sie wissen ja, nach was genau sie suchen. Das von den Schreibern zu Hause zu erwarten, grenzte ja an Hellseherei und wäre tatsächlich etwas viel verlangt. Dann doch bitte die Manuskripte fein machen und sich auf dem Skripzz-Laufsteg gekonnt platzieren.

Skripzz findet sich übrigens nicht nur auf der eigenen Webseite, sondern ist auch verlinkt mit der Plattform für kleine und mittlere Verlage Kleinfairlage.de sowie dem Online Buchshop Bücherfairkaufen.de. Viel Fläche sich zu präsentieren.

 

Honorarfreie Verwendung, Beleghinweis erbeten,

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