Hanna Montag

DSC_3998-300x199

Hanna Montag

20. September 1984

Hanna lebt in Berlin, hat fünf Jahre studiert, vier Fächer, drei abgeschlossen und zwei Jahre gebraucht um ihren ersten Roman zu schreiben. Sie arbeitet als Redakteurin und Theaterpädagogin, dreht Kurzfilme und hat eine Band gegründet, ohne ein Instrument zu beherrschen. Sie stellt ihren Wecker nie auf gerade Uhrzeiten und wollte Matrose werden, als sie klein war.

Das ist er, der Roman.

Titel

´Ein Himmel voller Haie´  ist nun endlich erschienen

Presse

Radiointerview

liesmich-300x187

Eine kurze Beschreibung:

Anna will nicht mehr aufwachen. Anna will nicht mit schlechter Milch übergossen werden. Und Anna riecht Köpfe. Überall. Zuhause, in der Schule und später an der Uni. Diese Köpfe sind anders als sie, haben andere Wünsche, Ziele, sind laut. Anna sitzt alleine in der Mensa und Millionen von Wörtern aus unzähligen Gesprächen durchfluten ihre Ohren, lautes aufdringliches Klappern von Tellern und Gläsern zersetzt ihre Gedanken. Als plötzlich und zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt Ruhe den Raum betritt. Die Ruhe heißt Matty. Matty trägt ein dunkelblaues Hemd mit goldenen überdimensional großen Knöpfen, schwarze Hosenträger und einen viel zu großen olivgrünen Mantel. Anna erinnert sich: „… wir waren die einzigen, viel zu langsamen Menschen für diesen Raum. Ich konnte hören, welche Melodie er leise summte. Eine langsame leise Melodie. Schöne Musik, die mein gesamter Körper sofort aufsaugte und abspeicherte. Ich hatte von der ersten Minute an das Gefühl diese Melodie zu kennen.“ Natürlich verändert eine einzige Begegnung nicht die ganze Welt. Aber sie ändert sich für Anna. Und alle, die dieser Geschichte von hier an folgen, werden spüren, wie auch ihre Welt sich ein wenig ändert, dass sie ein wenig langsamer wird, bis auch sie den Himmel voller Haie endlich erahnen.

Neugierig geworden? Klar. Dann noch ein bisschen mehr.

Leseprobe

... neulich war da eine Lesung ...

IMG_4777-200x300

Das war Freitag, abends in Leipzig Gohlis. Und es war eine Lesung unter so vielen. Wenn auch eine sehr schöne. Es ist schon erstaunlich, dass zu jeder Buchmesse eine ganze Stadt im Lesefieber ist, wo doch das Buch jedes Jahr aufs Neue totgesagt wird. Es lebe das Buch.

lpz verlage 2014_einbuch verlag3_ka

Ach so. Und das war Samstagnachmittag in einem Buchladen in der Innenstadt. Drinnen war es voll und draussen hat es geregnet. Und drinnen, wie gesagt, waren unglaublich viele Leute und haben zugehört, was so passiert in ´Ein Himmel voller Haie´.

lpz verlage 2014_einbuch verlag2_ka

 

One thought on “Hanna Montag

  1. Liebe Frau Hanna Montag,

    es ist das intuitive Gefühl richtig zu sein, etwas gefunden zu haben, von dem man gar nicht wusste, dass man danach gesucht hatte. Ich scrollte durch die Publikationen des Einbuch Buch- und Literaturverlages und blieb bei einem unscheinbarem Cover haften, welches durch seinen surrealistischen Titel, dem simplen Umschlag – welcher sich allen Assoziationen entzog um einen vertrauten Bezug zu der Welt, die uns umgibt, herzustellen – und einer kurzen Beschreibung in mein Auge sprang, von der man irritiert über Formulierung und Wortwahl wäre, würde man die absurde und perfekte Korrektheit dieser Sätze nicht erkennen, die genau wie Cover und Titel mehr Wahrheit von der Welt beinhalteten, bündelten und zusammenfassten, als vielleicht gesund wäre.
    Die nächsten Tage schweiften meine Gedanken immer wieder zu diesem Buch zurück; das Cover schwebte vor meinem inneren Auge und ich war zufrieden, die Bestätigung meiner Intuition gefunden zu haben, dass es tatsächlich noch einen Verlag gab, dem es um die Stimmen ging, die ein Sprachrohr brauchten.
    Ich ertappte mich dabei, mehr über die Autorin erfahren zu wollen, öffnete nach dem routinierten Checken der Mails den Browser und fand mich auf einer erfrischend gelben Seite, auf dem Profil der Frau wieder, die vor Jahren schon sich dazu entschieden hat – vielleicht spontan, intuitiv – einen Stein ins Wasser zu werfen und die Kreise ziehenzulassen.
    Ich lud mir die Leseprobe herunter, die ersten zwanzig Seiten von einem Text, der mich schon fasziniert hatte, als ich mit dem Mauszeiger über den Titel fuhr.
    Intuition ist etwas Ungreifbares, obwohl es doch immer da ist. Man versteht nicht, wie sie funktioniert, außnahmslos immer richtig liegen kann, obwohl es doch gar keine Fakten gibt, auf die sie sich stützen könnte.
    Das erste Gefühl, was während der Lektüre kam und sich bis zum Schluss steigerte, war Angst. Ich hatte zuvor noch mit dem Gedanken gespielt, das Buch zu lesen, in der Bibliothek fündig zu werden oder es zu kaufen. Diesen Plan schob ich entschlossen von mich. Ich wartete auf den Schock und dachte darüber nach, was ich gerade gelesen hatte. Eigentlich war es nur ein Gedanke, der immer und immer wieder kam: Sie hat ein Buch über mich geschrieben.
    Ohne darüber nachzudenken, schaltete ich den Laptop ein und verfasste einen Kommentar auf einer erfrischend gelben Seite. Ich weiß, dass ich spätestens Morgen in der Bibliothek oder einer Buchhandlung nach einem unscheinbarem Buch suchen werde, das Erste bei dem ich mehr als nur gespannt bin, was es tatsächlich bereit hält.

    Danke für das Steinchen im Wasser, die Wellen haben mich erreicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Corinna

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>