Hanna Montag

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Hanna Montag

20. September 1984

Hanna lebt in Berlin, hat fünf Jahre studiert, vier Fächer, drei abgeschlossen und zwei Jahre gebraucht um ihren ersten Roman zu schreiben. Sie arbeitet als Redakteurin und Theaterpädagogin, dreht Kurzfilme und hat eine Band gegründet, ohne ein Instrument zu beherrschen. Sie stellt ihren Wecker nie auf gerade Uhrzeiten und wollte Matrose werden, als sie klein war.

Das ist er, der Roman.

Titel

´Ein Himmel voller Haie´  ist nun endlich erschienen

Presse

Radiointerview

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Eine kurze Beschreibung:

Anna will nicht mehr aufwachen. Anna will nicht mit schlechter Milch übergossen werden. Und Anna riecht Köpfe. Überall. Zuhause, in der Schule und später an der Uni. Diese Köpfe sind anders als sie, haben andere Wünsche, Ziele, sind laut. Anna sitzt alleine in der Mensa und Millionen von Wörtern aus unzähligen Gesprächen durchfluten ihre Ohren, lautes aufdringliches Klappern von Tellern und Gläsern zersetzt ihre Gedanken. Als plötzlich und zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt Ruhe den Raum betritt. Die Ruhe heißt Matty. Matty trägt ein dunkelblaues Hemd mit goldenen überdimensional großen Knöpfen, schwarze Hosenträger und einen viel zu großen olivgrünen Mantel. Anna erinnert sich: „… wir waren die einzigen, viel zu langsamen Menschen für diesen Raum. Ich konnte hören, welche Melodie er leise summte. Eine langsame leise Melodie. Schöne Musik, die mein gesamter Körper sofort aufsaugte und abspeicherte. Ich hatte von der ersten Minute an das Gefühl diese Melodie zu kennen.“ Natürlich verändert eine einzige Begegnung nicht die ganze Welt. Aber sie ändert sich für Anna. Und alle, die dieser Geschichte von hier an folgen, werden spüren, wie auch ihre Welt sich ein wenig ändert, dass sie ein wenig langsamer wird, bis auch sie den Himmel voller Haie endlich erahnen.

Neugierig geworden? Klar. Dann noch ein bisschen mehr.

Leseprobe

... neulich war da eine Lesung ...

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Das war Freitag, abends in Leipzig Gohlis. Und es war eine Lesung unter so vielen. Wenn auch eine sehr schöne. Es ist schon erstaunlich, dass zu jeder Buchmesse eine ganze Stadt im Lesefieber ist, wo doch das Buch jedes Jahr aufs Neue totgesagt wird. Es lebe das Buch.

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Ach so. Und das war Samstagnachmittag in einem Buchladen in der Innenstadt. Drinnen war es voll und draussen hat es geregnet. Und drinnen, wie gesagt, waren unglaublich viele Leute und haben zugehört, was so passiert in ´Ein Himmel voller Haie´.

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