César Econda

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César Econda ist mein Pseudonym. Daher mӧchte ich hier kein Bild von mir zeigen. Aber immerhin sieht man im Foto, wie ich bei einer meiner Recherchen zum Roman die Welt sehe. Und das sagt ja auch was aus.

Wieso ich unter einem Pseudonym schreibe hat viele Gründe. Die Frage: Was würde denn meine Grossmutter denken? Würde mein Schreiben zu sehr hemmen. Nun kӧnnte ich natürlich warten, bis alle Bekannten tod sind, aber beim Warten würde ich bestimmt selber sterben. Mit einem Pseudonym ist das wesentlich bequemer.

Ich bin in der Schweiz aufgewachsen und verfolge eine wissenschaftliche Karriere im Ingenieurbereich. Literature, Kunst und Musik ist dazu eine hübsche Abwechslung. Und offenbar gelte ich mit gut 35 Jahren immer noch als jung. Soviel kann ja verraten werden.

Vor rund zehn Jahren viel mir der Roman Les Particules Élémentaires von Michel Houellebecq in die Hӓnde. Ich habe zwar nicht viel von der franzӧsischen Version verstanden, aber trotzdem hat mich der Roman fasziniert. Ich beschloss auch einen Roman zu schreiben und das hat dann halt acht Jahre gedauert. Durchschnittliches Leiden ist das Resultat.

In der Zwischenzeit habe ich dann auch die deutsche Version von Elementarteilchen gelesen, bestimmt nicht zum letzten Mal, und ein paar andere gute Bücher die hoffentlich mein Schreiben beeinflussen. Ganz oben auf meiner Liste stehen Albert Camus (Der Mythos des Sisyphos, Der Fremde), Fjodor Michailowitsch Dostojewski (Der Idiot) und Hermann Hesse (Der Steppenwolf).

Und was hat das nun alles mit dem Foto zu tun? Lesen Sie das Buch, dann wissen Sie es. Und ich kann mir am Freitag ein Bierchen leisten und leide, wie erschreckend oft in letzter Zeit, etwas unterdurchschnittlich.

 

Durchschnittliches Leiden ist erschienen am 07. Mai 2015

Titel
 
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Eine kurze Beschreibung:

César Econda macht Ferien – lieber allein, in Paris. Er wohnt in einem kleinen Hotel mitten in der Stadt, mit einem Morgenbuffet im Keller in zwei Räumen, was gut für ihn ist, da er so nicht mit dem schon frühstücken-den Ehepaar in einem Raum sein muss. Täglich fährt er mit der Métro durch Paris und nimmt Sie, die Leser, mit, zeigt Ihnen bekannte und unbekannte Ecken dieser anonymen und doch oft charmanten Metropole, erzählt von sich und den Schwierigkeiten des Lebens, der völligen Sinnlosigkeit, wie er meint, und auch begründen kann, denn er ist Wissenschaftler, trinkt, isst ein wenig und besucht Prostituierte – Charly zuliebe. Denn sie sind ja in Paris.

 

Einfach mal in Ruhe reinlesen.

Leseprobe

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